Fotostory Teil III: Abschied von SusAdi

26 01 2009

Irgendeinmal geht auch eine schöne Reise zu Ende, so am 17. Januar für SusAdi diejenige mit uns. Sie wollen noch Amman erkunden und lassen uns am Roten Meer zurück. Kommt gut nach Hause - äs het gfägt mit euch!

 

Adi, Susann, Chrigu, Franziska im Beduin Moon Village am Roten Meer

Sicht auf Rotes Meer von unserem Standplatz beim Beduin Moon Village aus



Fotostory Teil II: Kreuzfahrerburgen und Natur

23 01 2009

Es reicht gerade noch vor Sonnenuntergang, den tiefen Einschnitt der Wadi Mujib Schlucht auf dem Kingshighway zu bestaunen.

Wadi Mujib-Schlucht bei Sonnenuntergang

 

Der arabische Volksheld Saladin hat die Kreuzfahrerburg Karak 1183 dem brutalen Burgherrn Renauld de Chatillon nach längerer Belagerung entrissen. Letzterer hatte angeblich die unrühmliche Angewohnheit, lästige Gefangene von der 450m hohen Burgmauer in den Abgrund werfen zu lassen. Die Burg ist sehr gut erhalten und lädt zum entdecken ein. 

Über diese Mauer hat der letzte Kreuzfahrerburgherr von Karak die unliebsamen Gefangenen werfen lassen

 

Im Dana Naturreservat vertreten wir uns die Füsse und steigen die steile anfangs-Strasse-schliesslich-Weglein in den Talboden hinunter - und wieder hinauf.

Chrigu und Susann, Dana

 

Nebst Karak besuchen wir auch Shobak, die älteste der verbliebenen Kreuzfahrerburgen Jordaniens. Das eindrücklichste an der gesamten Anlage sind die drei unterirdischen Stollen: der Schatzstollen, der sich mehrmals windet bis er schliesslich im Innern des Felsens einen kleinen Raum preisgibt; der Fluchttunnel, der einen unerkannt von der Burg via Ausgang im gegenüberliegenden Hügel entkommen liess, leider aber verschüttet und somit nicht mehr zugänglich ist; und schliesslich der  Schacht, welcher zu einem 375 steile Treppenstufen tiefer liegenden Flüsschen führt und den Burgbewohnern u.a. 18 Monate lang ermöglichte, Saladins Belagerung Stand zu halten - bis ihnen das Essen ausging.

Unser Burgführer mit zwei Schönheiten im Arm, Shobak

Unser Burgführer mit zwei Schönheiten im Arm im 375 Treppen tiefen Wasserzugangsschacht.

Unser kreativer Burgführer demonstriert an SusAdi, was im Gerichtssaal auch noch vollstreckt wurde.

Adi ereilt ein schlimmes Schicksal in ShobakSusann folgt kurz hinerher, Shobak



Fotostory Teil I: Religiös-politisch bedeutende Orte

21 01 2009

Um einen Überblick über die Region zu kriegen, schauen wir uns die ‘Landkarte’ in der orthodoxen Georgskirche von Madaba an. Sie zeigt die Region in Form eines Bodenmosaik aus dem 6. Jh.

Ein witziges Detail: Im Jordan werden schwimmende Fische abgebildet. Alle schwadern in Stromrichtung ausser dem Fisch, welcher dem Toten Meer am nächsten ist, ihm wurde es wohl zu salzig;)

Fische schwimmen den Jordanfluss hinunter, machen aber kurz vor dem Toten Meer kehrt da viiel zu salzig

 

Wir – das heisst Sidi – erklimmen Mt. Nebo. Die religiös-historisch-politische Bedeutung der Region liegt buchstäblich in der Luft.

Sicht von Mt. Nebo

Sicht von Mt. Nebo aufs Jordantal und Israel

 

Biblische Fliegenplage um die heiligen Orte: Beim Picknicken am Toten Meer werden wir - und unsere ‘Jause’ - fast von den Fliegen aufgefressen. Wir bleiben dementsprechend hungrig;)

Susann, Adi, Franziska werden fast aufgefressen von den Fliegen beim Picknick beim Toten Meer

 

Beim Besuch der Taufstätte Jesu am Jordan, werden SusAdi Zeugen einer unkonventionellen russisch-orthodoxen Taufe: Zwei Touristen verschwinden blitzschnell in den unauffälligen Umkleidekabinen und tauchen kurze Zeit später im braunen Jordan unter bzw. wieder auf. Die Frau kostet es sichtlich Überwindung, ihr Gefährte muss mehrmals betonen, dass die Taufe erst gelte, wenn sie ganz untergetaucht sei. Leider haben wir davon kein Foto.

 

Mit Blick auf die über Jerusalem untergehende Sonne stossen wir auf unsere gemeinsame Reise an und geniessen einen Willkommensdrink über dem Toten Meer - ein gelungener Auftakt:)!
Welcome Drink über dem Toten Meer im Abendrot, Chrigu, Susann, Adi
Sonnenuntergang üˆber dem Toten Meer