26
01
2009
Irgendeinmal geht auch eine schöne Reise zu Ende, so am 17. Januar für SusAdi diejenige mit uns. Sie wollen noch Amman erkunden und lassen uns am Roten Meer zurück. Kommt gut nach Hause - äs het gfägt mit euch!

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Categories : Jordanien, Naher Osten, Reise
23
01
2009
Es reicht gerade noch vor Sonnenuntergang, den tiefen Einschnitt der Wadi Mujib Schlucht auf dem Kingshighway zu bestaunen.

Der arabische Volksheld Saladin hat die Kreuzfahrerburg Karak 1183 dem brutalen Burgherrn Renauld de Chatillon nach längerer Belagerung entrissen. Letzterer hatte angeblich die unrühmliche Angewohnheit, lästige Gefangene von der 450m hohen Burgmauer in den Abgrund werfen zu lassen. Die Burg ist sehr gut erhalten und lädt zum entdecken ein.

Im Dana Naturreservat vertreten wir uns die Füsse und steigen die steile anfangs-Strasse-schliesslich-Weglein in den Talboden hinunter - und wieder hinauf.

Nebst Karak besuchen wir auch Shobak, die älteste der verbliebenen Kreuzfahrerburgen Jordaniens. Das eindrücklichste an der gesamten Anlage sind die drei unterirdischen Stollen: der Schatzstollen, der sich mehrmals windet bis er schliesslich im Innern des Felsens einen kleinen Raum preisgibt; der Fluchttunnel, der einen unerkannt von der Burg via Ausgang im gegenüberliegenden Hügel entkommen liess, leider aber verschüttet und somit nicht mehr zugänglich ist; und schliesslich der Schacht, welcher zu einem 375 steile Treppenstufen tiefer liegenden Flüsschen führt und den Burgbewohnern u.a. 18 Monate lang ermöglichte, Saladins Belagerung Stand zu halten - bis ihnen das Essen ausging.

Unser Burgführer mit zwei Schönheiten im Arm im 375 Treppen tiefen Wasserzugangsschacht.
Unser kreativer Burgführer demonstriert an SusAdi, was im Gerichtssaal auch noch vollstreckt wurde.


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Categories : Jordanien, Naher Osten, Reise
21
01
2009
Um einen Überblick über die Region zu kriegen, schauen wir uns die ‘Landkarte’ in der orthodoxen Georgskirche von Madaba an. Sie zeigt die Region in Form eines Bodenmosaik aus dem 6. Jh.
Ein witziges Detail: Im Jordan werden schwimmende Fische abgebildet. Alle schwadern in Stromrichtung ausser dem Fisch, welcher dem Toten Meer am nächsten ist, ihm wurde es wohl zu salzig;)

Wir – das heisst Sidi – erklimmen Mt. Nebo. Die religiös-historisch-politische Bedeutung der Region liegt buchstäblich in der Luft.


Biblische Fliegenplage um die heiligen Orte: Beim Picknicken am Toten Meer werden wir - und unsere ‘Jause’ - fast von den Fliegen aufgefressen. Wir bleiben dementsprechend hungrig;)

Beim Besuch der Taufstätte Jesu am Jordan, werden SusAdi Zeugen einer unkonventionellen russisch-orthodoxen Taufe: Zwei Touristen verschwinden blitzschnell in den unauffälligen Umkleidekabinen und tauchen kurze Zeit später im braunen Jordan unter bzw. wieder auf. Die Frau kostet es sichtlich Überwindung, ihr Gefährte muss mehrmals betonen, dass die Taufe erst gelte, wenn sie ganz untergetaucht sei. Leider haben wir davon kein Foto.
Mit Blick auf die über Jerusalem untergehende Sonne stossen wir auf unsere gemeinsame Reise an und geniessen einen Willkommensdrink über dem Toten Meer - ein gelungener Auftakt:)!


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