In den Kaluts
2 07 2009Sollen wir, sollen wir nicht, sollen wir, sollen wir nicht… wir wollen. Wir nehmen die 1′000 Kilometer mehr auf uns - was ist das schon auf geschätzte 30′000 Reisekilometer (wer fleissig Blog liest weiss 1′000km = 1′000x 30Rp = 6′000 Fladenbrote (aber wir mögen eben doch lieber das dunkle, harte Brot) und gute vier Tage Fahrt) - und machen uns auf gen Osten, nach Kerman. Es ist allerdings nicht die traditionsreiche Handelsstadt mit ihrem sympathischen Basar, welche uns lockt, obwohl wir beide sehr angetan sind von der Kompaktheit und Grazilität des dortigen traditionellen ‘business-Viertels’. Auch nicht das playmobilartige Lehmschloss von Rayen.
Die Wüste ruft, wir wollen die Kaluts sehen, die Dasht-e (Wüste) Lut (Kaluts).
Die Reise hat sich gelohnt. Die hohen, schiefen Sandtürme waren einfach spektakulär, sosehr, dass wir sogar einen extra Nachmittag im Sand bei gut 40° im Schatten im Sidi zugebracht haben. Einen weiteren Sonnenunter- und Sonnenaufgang in der weiten, ewigen Stille, welch ein Geschenk. Seht selbst:
Die Dasht-e Lut bei Sonnenaufgang


Freiheit pur


Spaziergang in der Dasht-e Lut


Durst in der Dasht-e Lut


Ein Salzsee und Salzfluss in der Dasht-e Lut


Abendstimmung in der Dasht-e Lut


Unser Nachtlager in der Durst in der Dasht-e Lut. Nein, wir haben nicht plötzlich Auto gewechselt. Der silbrige Landrover gehört unserem Wüstenkumpanen Lutz, ein Reisender auf dem Weg












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