21
01
2009
Um einen Überblick über die Region zu kriegen, schauen wir uns die ‘Landkarte’ in der orthodoxen Georgskirche von Madaba an. Sie zeigt die Region in Form eines Bodenmosaik aus dem 6. Jh.
Ein witziges Detail: Im Jordan werden schwimmende Fische abgebildet. Alle schwadern in Stromrichtung ausser dem Fisch, welcher dem Toten Meer am nächsten ist, ihm wurde es wohl zu salzig;)

Wir – das heisst Sidi – erklimmen Mt. Nebo. Die religiös-historisch-politische Bedeutung der Region liegt buchstäblich in der Luft.


Biblische Fliegenplage um die heiligen Orte: Beim Picknicken am Toten Meer werden wir - und unsere ‘Jause’ - fast von den Fliegen aufgefressen. Wir bleiben dementsprechend hungrig;)

Beim Besuch der Taufstätte Jesu am Jordan, werden SusAdi Zeugen einer unkonventionellen russisch-orthodoxen Taufe: Zwei Touristen verschwinden blitzschnell in den unauffälligen Umkleidekabinen und tauchen kurze Zeit später im braunen Jordan unter bzw. wieder auf. Die Frau kostet es sichtlich Überwindung, ihr Gefährte muss mehrmals betonen, dass die Taufe erst gelte, wenn sie ganz untergetaucht sei. Leider haben wir davon kein Foto.
Mit Blick auf die über Jerusalem untergehende Sonne stossen wir auf unsere gemeinsame Reise an und geniessen einen Willkommensdrink über dem Toten Meer - ein gelungener Auftakt:)!


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Categories : Jordanien, Naher Osten, Reise
21
01
2009
Jordanien scheint ein Land mit Höhepunkten einer Perlenkette gleich: Einer folgt dem anderen und doch sind sie so divers, dass sie sich gegenseitig kaum konkurrenzieren. Vom Toten Meer über grandiose römische Ruinen und verwunschene Kreuzfahrerschlösser bis in die rote Wüste des Wadi Ramms, Jordanien hat Extraordinäres zu bieten. Petra, eine vor über zweieinhalbtausend Jahren in Fels gehauene Stadt, war unbestrittenermassen einer der highlightesten Höhepunkte. Im Folgenden lassen wir euch an den Wundern Jordaniens teilhaben, welche wir die letzten zwei Wochen gemeinsam mit Susann und Adi besucht haben. Damit ihr euch jeden Tag auf’s neue über so viel Blogaktivität freuen könnt, folgen die Einträge gestaffelt.
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Categories : Jordanien, Naher Osten, Reise
20
01
2009
Wir feierten unseren habib-wiewasmeinsch in einem exklusiven Gourmet-Restaurant in Aqaba.
Alles Gute im nächsten Jahrzehnt!

Chrigus Extra-Überraschungs-Geburtstags-Dessert mit verflixten Kerzen (oben).
Chrigus Geburtstags-Dessert (unten).


Sorry baby, you gotta be thirty first!
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Categories : Reise
15
01
2009
Seit ein paar Tagen haben wir das erste Mal Gäste aus der Schweiz. Susann und Adrian entdecken mit uns die Highlights Jordaniens, die wir uns für diesen Anlass noch aufgespart haben. Sie geniessen die entspannte Fahrt auf Sidis Rücksitz und wir die Möglichkeit der regelmässigen Mitbenutzung der warmen Hotelduschen und geheizten Hotellobbies;)
Nach dem Besuch der faszinierenden - ich befürchte dieses Wort verliert langsam an Aussagekraft trifft aber hier den Sachverhalt ganz genau - Nabatäerhauptstadt Petra und dem landschaftlich schlicht und einfach wunderschönen Wadi Ramm, erfreuen wir uns im Moment der Wärme des Roten Meeres in Aqaba.
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Categories : Jordanien, Naher Osten, Reise
4
01
2009
Auf unserer Reise hatten wir bis anhin keinerlei Probleme mit Übernachten. Wir standen vor Tankstellen, Hotels und Privathäusern, am Meer, mitten im Wald oder in der Wüste. Im religiös-konservativen Ma’an sollte ein weiterer Standort diese Aufzählung ergänzen…
Bereits im Dunkeln in der kleinen Stadt einfahrend, suchen wir zielstrebig ein uns bekanntes Hotel auf, um davor die Nacht zu verbringen. Wie immer fragen wir die Hotelbesitzer erst artig, ob dies in Ordnung sei. Auch diesmal erklärt sich der von mir aus dem Schlaf gerissene Mann einverstanden - nachdem ich ihm mehrmals versichert habe, dass wir ein Bett, eine Küche und sogar ein Bad im Auto mitchauffieren würden, also unser eigenes kleines funduq (Hotel) hätten und somit keines seiner schönen Zimmer bräuchten. Wie’s der Zufall will, laufen in dem Moment einige dem Hotelbesitzer bekannte Polizisten in Zivil unter dem Balkon vorbei und er sieht sich genötigt deren Segen einzuholen. Diese schauen mich selbst nach ausführlicher Erklärung des Hotelbesitzers zwar freundlich aber doch sehr skeptisch an. Erst als ich beiläufig erwähne, mein sautschi (Ehemann) sei ebenfalls mit von der Partie, scheint ihnen ein Stein vom Herzen zu fallen und als genannter Garant der weiblichen Sicherheit in arabischen Gesellschaften dann auch noch gleich den Raum betritt um zu sehen, was denn so lange dauert, strahlen sie ihn an. Doch, schlafen können wir hier vor dem Hotel trotzdem nicht. Ein junger Mann vom jordanischen FBI wie wir erfahren, eskortiert uns zur Polizeistation. Kurze Zeit später kurven wir durch das grell erleuchtete Polizeiquartier. Er erläutert uns die mächtige Kaserne, weist auf das Haus des Polizeichefs, lässt uns um die Ecke zum nächsten Polizeigebäude fahren und wieder zurück - richtig wissen, was mit uns nun zu tun sei, scheint er nicht. Schliesslich schlafen wir so gut bewacht wie wohl noch nie: vor uns die grosse Polizeikaserne, hinter uns ein kleineres Gebäude der blauen Jungs und gleich nebens uns das Haus des Big Boss himself.
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