Pamukkale, die Wolkenstadt

30 10 2008

Bereits aus der Ferne sieht man einen weissen, grossen ‘Fleck’ aus der grün-felsigen Landschaft herausleuchten. Es sind die versteinerten Kalkwasserfälle von Pamukkale. Schon die Römer hatten sich hier ein nettes Plätzchen ausgesucht und ihre Stadt Hierapolis bei den heissen Quellen oberhalb der Wasserfälle errichtet, mit Blick über die weite, flache, fruchtbare Ebene. Früher lief das heisse Quellwasser die gesamte Fläche der Wasserfälle runter - heute fliesst nur noch ein kleines Rinnsal zum See. Verdächtigt werden Überbleibsel der in der Zwischenzeit abgerissenen high-class Hotels oberhalb sowie der horrende Wasserkonsum der vielen im Sommer - allerdings zu einem hohen Preis - bestimmt erfrischende Abkühlung bringenden Swimmingpools unterhalb der Fälle. Der ‘Spektakularität’ der weissen märchenhaften Wasserzapfengebilde tut dies zum Glück nur wenig Abbruch. Leonie - wir haben die Österreicher wieder getroffen (siehe unten) - wie auch wir stapfen freudig durch das warme Wasser. Zurück bleiben, nebst vielen Fotos, von den feinen und doch harten Kalkfelsen äusserst geschmeidige Fusssohlen.

Zu den Fällen, heute ein UNESCO Weltnaturerbe, lassen wir Bilder sprechen:

Die zweite Begegnung mit dem österreichischen Trio: Mit freudigem Gehupe angesichts des Wiedersehens mit Sidis grossem Steyr-Gefährten und seinen Insassen fahren wir auf dem kleinen Campingplatz von Pamukkale vor. Wir verbringen drei entspannte Tage gemeinsam, tauschen uns aus, kochen und grillen gemeinsam und schmieden Pläne für die Zukunft. Es macht grossen Spass sich vom Unterwegssein auszuruhen und gleichzeitig die Weiterreise zu planen. Und jetzt kommt’s: Wir werden das zerklüftete Wüstental Wadi Rum in Jordanien im Dezember zu fünft in ihrem Steyr (4×4 Lastwagen) erkunden, während wir den Sidi in die Obhut der jordanischen Touristenpolizei geben. Inschallah - bis dahin ist’s noch ein weiter Weg;)


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One response to “Pamukkale, die Wolkenstadt”

31 10 2008
Ulmsie (22:31:28) :

Merveilleux, ces couleurs dans le blanc. Et deux aventuriers contents. Bisou d’un Bern blanc qui se transforme lentement en margouillis.

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