Dubrovnik zum Zweiten
19 09 2008Vorgestern Mittwoch (17. September 08) verbrachten wir unseren zweiten Tag in Dubrovnik. Nach zwei Stunden tatkräftigen Ellenbogen- und Kameraeinsatzes auf der eindrücklichen aber menschenüberfüllten Mauer hatten wir die Stadt in luftiger Höhe umrundet und „genossen“ wieder das Bad in der Touristenmenge. Trotz Nebensaison und nur einem ankernden Kreuzfahrtschiff (zeitweise sollen es drei bis vier Schiffe à je 2000-3000 Kreuzfahrern sein) ist die Stadt am ehesten mit einem überfüllten Freilichtmuseum zu vergleichen. Nun, auch wir waren ja Teil der Menge, und damit kein falscher Eindruck entsteht: Dubrovnik ist eine faszinierende Stadt und den Besuch allemal wert, man sollte einfach nicht menschenscheu sein.
Spannend, und tragisch, ist nicht nur die Geschichte als jahrhundertelang unabhängige Handelsrepublik, eingeklemmt zwischen den mächtigen Osmanen einerseits und den Veneziern andererseits, sondern auch die jüngste Vergangenheit. Anfang der 1990er wurde die Stadt von serbischen Truppen, ohne jeglichen militärischen Nutzen und in krasser Missachtung des humanitären Völkerrechts, aus nächster Nähe bombardiert. Seitdem wurde viel repariert aber die Einschläge in Mauern und Gemüter sind noch
wohl noch lange da.











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